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    <title>Sudelbuch</title>
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    <title>Sudelbuch</title>
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  <item rdf:about="http://wome.twoday.net/stories/5033321/">
    <title>Angelobt</title>
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    <description>Heute war Angelobung des neuen Landtages, der neuen Landesregierung sowie des neuen Landeshauptmannes. Leider konnte ich aufgrund von Terminkollissionen nicht dabei sein. Um so interessierter habe ich gleich auf die Homepage des Landes geblickt, um die &lt;a href=&quot;http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/regierung/downloads/regierungserklaerung-010708.PDF&quot;&gt;Regierungserklärung&lt;/a&gt; des neuen Landeshauptmannes zu studieren. Leider fällt diese über weite Strecken enttäuschend aus und enthält sehr viel Allgemeines und Platitüden. Die konkreten Punkte sind teilweise sinnvoll (Senkung der Pendlerkarte auf 8 Monate, Schaffung eines Zukunfsbüros), treffen aber die großen Bereiche nicht. Die Oppositionsparteien aufzufordern, Ideen zu liefern, die die Regierungskoaliton etwa in Sachen Verkehr/Transit offenbar selber nicht hat, grenzt an Zynismus. Mag schon sein, dass es auch die kleinen Dinge sind, die das Leben verändern, aber bei einer Regierungserklärung wird eben auch was Programmatisches erwartet und das liefert der neue Landeshauptmann nicht. Das ist es fast schon egal, dass er die Universität auch nur so beiläufig im Bildungskapitel erwähnt, ohne konkret zu werden. Eine vertane Chance.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wome.twoday.net/topics/oesterr.+Innenpolitik&quot;&gt;oesterr. Innenpolitik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wome</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T20:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wome.twoday.net/stories/5030336/">
    <title>Fragen über Fragen</title>
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    <description>Wer hat dem neuen LH wohl diese Regierungsmitglieder eingeflüstert und was will er damit bezwecken?&lt;br /&gt;
Wer hat die SPÖ zu dieser Demütigung vor dem Boulevard animiert?&lt;br /&gt;
Was machen die Fußballfans nun nach der EM?&lt;br /&gt;
Warum sehen deutsche Fußballer nach einer Niederlage wieder zunehmend nach deutschen Landsern aus?&lt;br /&gt;
Wann erklärt endlich jemand Ballack zum unsympatischsten Spieler dieser EM?&lt;br /&gt;
Und nicht zuletzt: wer war die Frau in Schwarz auf der spanischen Trainerbank und was war ihre Aufgabe?</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wome.twoday.net/topics/kleine+Beobachtungen&quot;&gt;kleine Beobachtungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-30T20:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wome.twoday.net/stories/5014355/">
    <title>1. kommt es anders, 2. als man denkt</title>
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    <description>Wer den LH am Samstag beim Großen Ehrungstag erlebt hat, dürfte nicht damit gerechnet haben, dass er am Montag seinen Abtritt verkünden wird. Und dennoch, er wirkte irgendwie entspannt, als ob ihn das alles nichts mehr anging. Dem Kollegen aus dem Süden lauschte er aufmerksam zu, dazwischen nickte er ab und an ein, muss wohl eine lange letzte Woche gewesen sein. Sein letzte als LH. Nun tritt er ab und sein schärfster innerparteilicher Konkurrent tritt die Nachfolge an. Wird Landeshauptmann, ohne sich einer Wahl gestellt zu haben. Wer noch mit ihm antritt, wird zeigen, wo die &lt;i&gt;Macher &lt;/i&gt;dieser Entwicklung sind. Der Bauernbund, wie Wirtschaft. Sicher nicht die ArbeitnehmerInnenvertretung, dessen stärkstes Zugpferd sich nun in Opposition befindet. Denn Platter hat erklärt, dass er nichts mehr aufschnüren wird. Die SP wird&apos;s feuen, sie hätte sonst kein Leiberl mehr.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wome.twoday.net/topics/oesterr.+Innenpolitik&quot;&gt;oesterr. Innenpolitik&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-23T21:15:00Z</dc:date>
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    <title>Erklärungsbedarf</title>
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    <description>Es häuft sich der Erklärungsbedarf der Politik. Auf EU-Ebene fällt eine Neufassung des Unionsvertrages zum zweiten Mal durch und die Kommission gibt die &lt;i&gt;Durchhalteparole &lt;/i&gt;aus (weiter ratifizieren). Dabei war schon nach der ersten Referendumsniederlage abzusehen, dass solch ein Vertragsmoloch nie und nimmer die Zustimmung finden wird. Zu viel wurde da hineingepackt, zu wenig wurde den Bürgerinnen und Bürgern erläutert, warum das alles gut sein soll.&lt;br /&gt;
In Tirol verlieren die Regierungsparteien an die 20 % ihrer WählerInnenstimmen und doch wollen sie weitermachen wie bisher. Zum Wohle des Landes, heißt es und dabei ist es nur allzu oft zum Wohle des eigenen Klientels. Manchen dieser Politiker sieht man es geradezu im Gesicht an, was sie eigentlich meinen, wenn sie vom &quot;Arbeiten für das Land&quot; sprechen.&lt;br /&gt;
Die Tiroler Grünen haben ihren Parteichef einhellig das Vertrauen ausgesprochen. War auch nicht anders zu erwarten, warum sonst hätten sie ihn vor der Wahl zum Spitzenkandidaten wählen sollen und eine Debatte über neue Personen peinlich vermieden. Nun hat ihnen diese Debatte der WählerInnenwille aufgezwungen. Viele haben diesmal nicht mehr Grün gewählt. Auch, weil sie mit den Aussagen der Grünen nicht mehr allzu viel anfangen konnten. Nicht so sehr mit den Inhalten waren sie unzufrieden, aber damit, wie diese kommuniziert oder eben nicht kommuniziert wurden. Dieser gelackte, an der veröffentlichten Meinung angelehnte Politspeach hat offenbar ettliche abgestoßen. Dafür mitverantwortlich sind die, die sich die Politik von den Presseabteilung schreiben lassen. Nun sollen sie die Partei reformieren. Wie und ob das geht, wird sich zeigen.</description>
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    <dc:date>2008-06-14T18:29:00Z</dc:date>
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    <title>Nachklang</title>
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    <description>Schon erstaunlich, da verlieren die bisherigen Koalitionsparteien im Tiroler Landtag fast 20 % an Stimmen und beharren darauf, dass eigentlich keine Änderungen notwendig seien. Der &lt;i&gt;Betriebsunfall  &lt;/i&gt; D. wird kleingeredet und als Episode abgehakt. Ob dies schon das Ende der Geschichte ist, wird sich weisen. Das Meinungsforschungsinstiutut &lt;a href=&quot;http://www.sora.at/de/start.asp?ID=998&quot;&gt;SORA &lt;/a&gt;hat eine profunde Analyse der Tiroler Landtagswahl 2008 ins Netz gesteht. Jede/r Interessesierte tut gut daran, diese gründlich zu studieren. Auch die Grünen, die ja auch weit mehr, als befürchtet unter die Räder gekommen sind. Die SORA-Analyse zeigt deutlich die Schwächen des Grünen Wahlkampfes auf.</description>
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    <dc:date>2008-06-12T05:41:00Z</dc:date>
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    <title>causa finita</title>
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    <description>Die Sache dürfte gelaufen sein. Eine hohe Wahlbeteiligung und ein Wahlvolk, dass sich nicht im allerletzten Augenblick durch den Aktionismus der Mehrheitspartei wirr machen ließ. Damit steht ein Wahlsieger fest. Der &lt;i&gt;Fritz &lt;/i&gt;dürfte über 15 % kommen und die ÖVP in Tirol an die 10 % verlieren. Was darauf folgt, ist offen. Das kommt auf die Dynamik dieses Wahlabends an, der vermutlich spannender sein wird, als die Fußballspiele.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
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    <dc:date>2008-06-08T14:38:00Z</dc:date>
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    <title>Endspurt</title>
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    <description>Der Tiroler Landtagswahlkampf geht in den Endspurt. Auffällig ist dabei so manches: je länger der Wahlkampf dauert, desto fader wird er. Der Dinkhauser bringt zuerst mit trara den Gurgiser auf den 2. Listenplatz, um ihn dann in die Versenkung verschwinden zu lassen. Einen Wahlkampfkracher hat es bislang nicht gegeben, obwohl einige zu zünden gewesen wären (etwa aus möglicher Koalitionsrücksicht nicht gezündet?). Das Ergebnis wird zwar herbeigeseht, aber die Befürchtungen mehren sich, es kommt nicht viel was besseres heraus (schwarz-rot oder schwarz-fritz).</description>
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    <dc:date>2008-06-04T20:35:00Z</dc:date>
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    <title>Abgesang</title>
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    <description>Im neuen &lt;a href=&quot;http://www.news.at/profil/index.html?/articles/0821/560/206701.shtml&quot;&gt;profil&lt;/a&gt; wird dem Tiroler Landeshauptmann schon ein leichter Abgesang zu teil. &quot;Fürst Ungeliebt&quot; wird er tituliert. Ja, bisch a Tiroler, bisch a Mensch... Im Tirol am Sonntag wird da schon härter gefahren und es werden gleich zwei Varianten einer möglichen neuen Tiroler Landesregierung vorgestellt, einmal mit und einmal ohne ÖVP. Totgesagte leben bekanntlich länger, aber nervös dürften bereits einige sein. Wenn 40 Prozent schon als Erfolg für den Landeshauptmann herhalten müssen.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
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    <dc:date>2008-05-25T18:27:00Z</dc:date>
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    <title>Kreide gefressen</title>
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    <description>Es scheint, als hat so mancher im Wahlkampf Kreide gefressen. Da wird mit offenem Hemdkragen posiert, werden die markigen Sprüche gehen vermeindliches Mitgefühl getauscht und das alles, um auf der Liste einen wählbaren Platz zu erhalten. Ist auch wärmend, so ein sicheres Landtagsmandat und gut bezahlt ist es auch noch. Dass es einem auch immun macht, gegen die mitunter nicht ganz so saubere Vergangenheit kann auch nicht schaden. Die nächsten fünf Jahre wären damit gesichert und dann wird man weitersehen.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
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    <dc:date>2008-05-18T11:50:00Z</dc:date>
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    <title>Zeit</title>
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    <description>Zeit vergeht, sagen wir so leichtfertig und machen uns keine Gedanken, was wir damit meinen. In der wünscherschönen und lesenswerten (Nicht-)Biographie von Ernst von Glasersfeld, einem, wie er selber sagt &quot;Mosaik von Erinnerungen&quot;, lese ich dazu:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wenn eine Folge von unterschiedlichen Wahrnehmungen aus ein und derselben Quelle durch das Aufmerksamkeitsmuster einer undifferenzierten Einheit verbunden wird, so entsteht der Begriff der Zeit; wenn, im Gegensatz dazu, eine Folge von gleichen Wahrnehmungen aus unterschiedlichen Quellen durch das Aufmerksamkeitsmuster einer Reihe von Einheiten verbunden wird, so entsteht der Begriff des Raumes.&lt;/i&gt; (EvG, Unverbindliche Erinnerungen, Wien-Bozen 2008, S. 232)&lt;br /&gt;
Von Glasersfelds Schlussfolgerung daraus ist so simpel wie einleuchtend: &lt;i&gt;Die Zeit bewegt sich nicht, es sind unsere Empfindungen und Erlebnisse, die aufeinander folgen und darum notgedrungen vergehen.&lt;/i&gt; (Ebd.)&lt;br /&gt;
Was das für Auswirkungen auf die Vorstellung einer Geschichtswissenschaft hat, hätte ich ihn bei seiner Ehrendoktoratsverleihung fragen sollen. Vielleicht werde ich es noch &lt;a href=&quot;http://www.oikos.org/vonen.htm&quot;&gt;schriftlich&lt;/a&gt; tun.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wome.twoday.net/topics/Lesefruechte&quot;&gt;Lesefruechte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wome</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T18:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wome.twoday.net/stories/4919667/">
    <title>Landtagswahlen</title>
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    <description>In einem Monat wird der Tiroler Landtag neu gewählt. Die Wahl wird derzeit als &quot;Mutter aller Schlachten&quot; angelegt: Van Staa/ÖVP gegen Dinkhauser/ÖVP. Da streiten sich zwei alte Männer um die Macht. Und das ganze Land schaut zu? Der LH ist scheint schon so gereizt zu sein, dass jeder Auftritt zu einer verbalen Bombe werden kann. Schon öfters griff er bei irgendwelchen Eröffnungsreden arg daneben. Belegelte den poltiischen Gegner und verstieg sich zu unhaltbaren  Behauptungen. Derzeit scheint er Kreide gefressen zu haben, zumindest den Grünen gegenüber. In der Wochenendausgabe der Tiroler Tageszeitung bezeugt der dem Grünen Spitzenkandiaten Läuterung. Er ist es also, der die Zensuren über die Mitbewerber verteilt und er will es auch nach den Wahlen sein, der bestimmt, wer mit ihm koalieren darf. Der jetzige Koalitionspartner (die SPÖ) geht derzeit auf Distanz zum Regierungspartner. Die Wahlwerbung ist grottenschlecht (der Spitzenkanditat ohne Helm auf einer Harley mit dem &quot;flotten&quot; Struch: dalli, dalli), aber das war sie auch beim letzten Mal und da erreichte sie Partei ein Spitzenergebnis. Der Rest ist auch nicht besser: die FPÖ mit Sprüchen niederster Qualität (damit vor allem um ErstwählerInnen bemüht), die ÖVP mit Antiwerbung, die das ganze Land für sich vereinnahmt und die Grünen mit einer Kampagne (die schwarze Mauer), die vermutlich kaum WechselwählerInnen ansprechen wird. Statt sich zu fokussieren, scheinen sie wieder einmal den KandidatInnenwünschen zu erlegen sein und tragen den politischen Bauchladen (von Antiatom bis Zersiedelung) vor sich her. Aber ein Inhaltswahlkampf wird das ohnehin nicht. Es geht um die Ehr und für die Medien darum, ob der &lt;i&gt;alte &lt;/i&gt;Fritz den Herwig derbiegt. Was danach kommt, ist vermutlich zum Vergessen.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wome.twoday.net/topics/oesterr.+Innenpolitik&quot;&gt;oesterr. Innenpolitik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wome</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T19:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wome.twoday.net/stories/4905176/">
    <title>Gross National Happiness</title>
    <link>http://wome.twoday.net/stories/4905176/</link>
    <description>Das Königreich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bhutan&quot;&gt;Bhutan&lt;/a&gt; hat sich die Steigerung des Glückes und der Zufriedenheit seiner BürgerInnen, anstatt der Steigerung des Bruttonationalproduktes zum Ziel gesetzt. Sowohl für ein so genanntes &quot;Dritte-Welt-Land&quot;, wie auch für uns &lt;i&gt;Westler &lt;/i&gt;ein ungewöhnliches Unterfangen. Wie wollen wir Glück und Zufriedenheit messen und wie deren Vermehrung erreichen. Alles bloß Spinnerei eines weltfremden Königs? Oder ein zwar ungewöhnlicher, aber nicht unmöglicher Kontrast zu unserer von Sachzwängen geprägten Politik? Wie weit sind wir schon von solchen Überlegungen entfernt und wer würde sich in Österreich getrauen, solche Ansätze zu vertreten, ohne sogleich als weltfremder Spinner abgetan zu werden? Die Grünen mühen sich heute jedenfalls in Alpach mit einem Leitantrag zur &quot;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/rauch/files/Leitantrag-Verteilungsgerechtigkiet-BUKO-Mai-08.pdf&quot;&gt;Verteilungsgerechtigkeit&lt;/a&gt;&quot; ab. Wie blutleer wirken solche Ansätze gegenüber dem Lachen der Bhutanerinnen und Bhutaner, wie sie heute Morgen in &lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/programm/200805034601.html&quot;&gt;Ö1&lt;/a&gt; zu hören waren? Ungerecht? Wer möchte schon in Bhutan leben? Wer von einem König regiert werden? Auch wenn dieser solch ungewöhnliche &lt;a href=&quot;http://www.entwicklungspolitik.org/home/17-006-02&quot; &gt;Ideen&lt;/a&gt; verkündet. Eine Debatte wären diese Gedanken um ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttosozialgl%C3%BCck&quot;&gt;Bruttosozialglück&lt;/a&gt; allemal wert und sicher spannender als das immer wiederkehrende &lt;i&gt;Gesudere &lt;/i&gt;altgedienter Grünfunktionär/innen jeglichen Alters, die vor jedem Bundeskongress in Ermangelung eigener Themen nach neuen Gesichtern rufen, selber aber nicht im Traum an ihren Abschied aus der Politik denken.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wome.twoday.net/topics/Gruene&quot;&gt;Gruene&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wome</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T12:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wome.twoday.net/stories/4902289/">
    <title>Entlehnt</title>
    <link>http://wome.twoday.net/stories/4902289/</link>
    <description>Es ist ja schon länger bekannt und unter der Schwarz-Blau/Orangen-Regierung war es auch bereits Thema: Interessenverbände und sonstige parteinahe Gruppen &lt;i&gt;verleihen &lt;/i&gt;Mitarbeiter/innen an die ihnen gewogenen Ministerkabinette. Natürlich ganz ohne Gegenleistung, versteht sich. Die &lt;i&gt;geplagten &lt;/i&gt;Mitarbeiter/innen in den Kabinettstäben erhalten so ein wesentlich höheres Salär, als es das Gehaltsschema des Bundes bietet. Nun hat sich auch der derzeitige Hauptgeschäftsführer der Tiroler VP als solch verliehener Mitarbeiter &lt;a href=&quot;http://www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIII/KOMM/KOMM_00146/fnameorig_108114.html&quot;&gt;geoutet&lt;/a&gt;. Er, der sich nicht zu blöd war, in einschlägigen Aussendungen heillos jede/n zu vernadern, muss nun einbekennen, dass er nicht Vertragsbediensteter im Innenministerium, sondern von einer Versicherung abgestellt worden war. Ich dachte immer, er sei karenzierter Beamter? Oder hat er sich als Beamer karenzieren und sich bei der Versicherung angestellen lassen? Auf welcher Rechtsbasis solch eine Karenz gerechtfertigt ist, bleibt dahingestellt.</description>
    <dc:creator>wome</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wome.twoday.net/topics/oesterr.+Innenpolitik&quot;&gt;oesterr. Innenpolitik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wome</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T19:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wome.twoday.net/stories/4859643/">
    <title>Ehrendoktorat für Ernst von Glasersfeld</title>
    <link>http://wome.twoday.net/stories/4859643/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.vonglasersfeld.com/&quot;&gt;Ernst von Glasersfeld&lt;/a&gt; erhält am Donnerstag dieser Woche das Ehrendoktorat der Leopold Franzens Universität Innsbruck. Es ist sein 2. in Österreich (das erste erhielt er von der Universität Klagenfurt). Von Glasersfeld hat nie in Innsbruck studiert. Er wurde 1917 in München geboren, studierte Mathematik in Zürich und Wien und wirkte ab 1947 in Südtirol als Journalist und kommt bei Silvio Cecatto mit der Kybernetik in Kontakt. Schon zuvor hatte er sich mit Giambatista Vico beschäftigt. Eigenartig. Mein erster akademischer Lehrer, ansonsten kein großer Kopf, hatte uns auch die Ideen Vicos näher gebracht. Er tat dies in Abgrenzung zu Karl Marx. Es ging ihm um eine Wissenschaft des Volkes. Damals (1982/83) wußte ich aber noch nichts von Glasersfeld und dem Konstruktivismus. Beide lernte ich erst Jahre später kennen. Da war von Glasersfeld in Innsbruck und hielt einen Vortrag über den &lt;i&gt;radikalen Konstruktivismus&lt;/i&gt;. Dabei &lt;i&gt;erfand &lt;/i&gt;er diesen und sich selbst vor seinem Publikum neu. Ähnlich seinem Kollegen Heinz von Foerster. Vor über zehn Jahren (1997) versuchte die Redaktion der &lt;i&gt;Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften&lt;/i&gt; den Konstruktivismus und die Geschichtswissenschaften zusammenzuführen. Der Schlüsseltext dazu &quot;Im Goldenen Hecht&quot; (ein Gespräch mit Heinz von Foerster) ist immer noch lesenswert (ÖZG 8/1997/1). In diesem Heft findet sich auch ein Beitrag von Glasersfelds, eine &lt;i&gt;Kleine Geschichte des Konstruktivismus&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Ad multos annos.</description>
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    <title>Mozart am Klo</title>
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    <description>Letzten Donnerstag: Abendessen mit einer politischen Delegation aus Südtirol in einem traditionsreichen Innsbrucker Altstadtgasthaus. Außen auf der Gedenktafel steht, wer in der Vergangenheit hier Aller eingekehrt ist: unter anderem Geheimrat von Goethe auf seiner Italienischen Reise sowie Heinrich Heine. Mozart war auch dabei, obwohl er auch in einem anderen Gasthaus in der Altstadt (1769 mit seinem Vater im &lt;i&gt;Weißen Kreuz&lt;/i&gt;) logiert hatte. Deshalb gibt es dort auch eine Mozartstube. Wir dinierten in der Goethestube. Als ich auf&apos;s WC mußte, dann die Überraschung. Am Klo gab es Mozart. Wenn ich genau gehört habe, dann wurde die Musik mit dem Eintritt sogar an lauter. Mozart am Klo. Ob ihm das gefallen hätte? Er war ja kein weltfremder Mensch und in seinen Briefen berichtet er öfters auch über seine Verdauung und Körpersäfte. Wozu muss am Klo Musik sein? Und warum ausgerechnet Mozart? Es reicht doch, wenn es dort heute schon wie in einem Duftladen riecht.</description>
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