50 Tage...
in der Position des Vizerektors für Personal sind vergangen. Wie viele noch vor mir sind, habe ich noch nicht ausgerechnet. 50 Tage sind die Hälfe der so genannten Schonfrist von 100 Tagen, die PolitikerInnen für gewöhnlich bekommen. In dieser Funktion geht das nicht. Schon vom ersten Tag an war und ist es ein 12 Stunden-Job (von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr mindestens, und meist darüber hinaus). Somit ist es eine 60-Stundenwoche, wobei hier nicht Abendveranstaltungen und gesellschaftliche Verpflichtungen miteingerechnet sind.
Was hält einem an, so viel zu arbeiten? Die Entlohnung? Wohl nicht. Sie liegt im Bereich von Politikereinkommen. Expolitiker verdienen wesentlich mehr.
Spannend und motivierend ist der Gestaltungsspielraum. Es können wirklich Entscheidungen getroffen und diese auch umgesetzt werden. Abwertend kann dies als Macht des Amtes angesehen werden. Nur, Entscheidungen sind nun mal mit Macht verbunden. Es geht um den Umgang mit dieser Macht. Für was setze ich sie ein und wann wird Macht zu Machtmißbrauch. Habe heute in einer Zeitung gelesen, Menschen würden Entscheidungen akzeptieren, wenn diese für sie nachvollziehbar sind. Genau das ist mein Verständnis von der Macht des Amtes. Transparende Entscheidungen zu treffen und diese zu kommunizieren. Kein Gemauschel, keine Tricks und Gefälligkeiten. Alles andere kann zu Machtmißbrauch führen.
Es ist mir nun auch klar, wie schwierig es ist, entscheiden zu wollen und dies nicht zu können. Das mag auch die Krux politischer Parteien in der Opposition sein. Sie würden gerne entscheiden und sind vielfach der Meinung, es besser zu wissen und zu können. Sie dürfen aber nicht entscheiden, weil sie in keiner Machtposition sind. Ein hartes Pflaster.
Was hält einem an, so viel zu arbeiten? Die Entlohnung? Wohl nicht. Sie liegt im Bereich von Politikereinkommen. Expolitiker verdienen wesentlich mehr.
Spannend und motivierend ist der Gestaltungsspielraum. Es können wirklich Entscheidungen getroffen und diese auch umgesetzt werden. Abwertend kann dies als Macht des Amtes angesehen werden. Nur, Entscheidungen sind nun mal mit Macht verbunden. Es geht um den Umgang mit dieser Macht. Für was setze ich sie ein und wann wird Macht zu Machtmißbrauch. Habe heute in einer Zeitung gelesen, Menschen würden Entscheidungen akzeptieren, wenn diese für sie nachvollziehbar sind. Genau das ist mein Verständnis von der Macht des Amtes. Transparende Entscheidungen zu treffen und diese zu kommunizieren. Kein Gemauschel, keine Tricks und Gefälligkeiten. Alles andere kann zu Machtmißbrauch führen.
Es ist mir nun auch klar, wie schwierig es ist, entscheiden zu wollen und dies nicht zu können. Das mag auch die Krux politischer Parteien in der Opposition sein. Sie würden gerne entscheiden und sind vielfach der Meinung, es besser zu wissen und zu können. Sie dürfen aber nicht entscheiden, weil sie in keiner Machtposition sind. Ein hartes Pflaster.
wome - Sa, 1. Dez, 18:28
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