Landtagswahlen
In einem Monat wird der Tiroler Landtag neu gewählt. Die Wahl wird derzeit als "Mutter aller Schlachten" angelegt: Van Staa/ÖVP gegen Dinkhauser/ÖVP. Da streiten sich zwei alte Männer um die Macht. Und das ganze Land schaut zu? Der LH ist scheint schon so gereizt zu sein, dass jeder Auftritt zu einer verbalen Bombe werden kann. Schon öfters griff er bei irgendwelchen Eröffnungsreden arg daneben. Belegelte den poltiischen Gegner und verstieg sich zu unhaltbaren Behauptungen. Derzeit scheint er Kreide gefressen zu haben, zumindest den Grünen gegenüber. In der Wochenendausgabe der Tiroler Tageszeitung bezeugt der dem Grünen Spitzenkandiaten Läuterung. Er ist es also, der die Zensuren über die Mitbewerber verteilt und er will es auch nach den Wahlen sein, der bestimmt, wer mit ihm koalieren darf. Der jetzige Koalitionspartner (die SPÖ) geht derzeit auf Distanz zum Regierungspartner. Die Wahlwerbung ist grottenschlecht (der Spitzenkanditat ohne Helm auf einer Harley mit dem "flotten" Struch: dalli, dalli), aber das war sie auch beim letzten Mal und da erreichte sie Partei ein Spitzenergebnis. Der Rest ist auch nicht besser: die FPÖ mit Sprüchen niederster Qualität (damit vor allem um ErstwählerInnen bemüht), die ÖVP mit Antiwerbung, die das ganze Land für sich vereinnahmt und die Grünen mit einer Kampagne (die schwarze Mauer), die vermutlich kaum WechselwählerInnen ansprechen wird. Statt sich zu fokussieren, scheinen sie wieder einmal den KandidatInnenwünschen zu erlegen sein und tragen den politischen Bauchladen (von Antiatom bis Zersiedelung) vor sich her. Aber ein Inhaltswahlkampf wird das ohnehin nicht. Es geht um die Ehr und für die Medien darum, ob der alte Fritz den Herwig derbiegt. Was danach kommt, ist vermutlich zum Vergessen.
wome - Sa, 10. Mai, 21:26







