Aus und vorbei

Johannes Voggenhuber hat das Trauerspiel um seine Nominierung zur kommenden Eu-Wahl beendet. Oder war es Frau Sburny, die den Salzburgern ihren Vorschlag, Voggenhuber als Landeskandidat auf die Liste zu nehmen, zurückgewiesen hat? Wie auch immer. Der Schaden ist kolossal. Wer immer das inszeniert hat, wobei ich gar nich glauben kann und will, dass sich sowas gar nicht wirklich inszenieren lässt, das ist gut gelungen. Offenbar war die Order, Voggenhuber am Bundeskongress zwar das Vertrauen auszusprechen, aber ihn dann nicht auf einen Listenplatz zu nehmen. Gründe dafür? Werden öffentlich keine genannt. Intern geht es wohl um eine Neuausrichtung der EU-Politik, bei der Voggenhuber mit seiner Lissabon-Befürwortung im Wege steht. Das ist Heuchlerisch. So wird eine Sachdebatte unterbunden und die (Nicht-)Wahl verkommt zur Parteiintrige. Wer immer das geplant hat, der Dolm-Preis ist ihr/ihm dafür sicher. Schadensbegrenzung? Die Grünen werden nun wohl bei den nächsten Wahlen verlieren. Wie groß dieser Verlust wird? Ungewiss. Zu groß jedenfalls ist der Preis dafür, Voggenhuber losgewordne zu sein. Und sage niemand, sie/er hätte nicht mehr damit gerechnet, dass er doch noch antreten will.

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