... und keiner war dabei
Schon interessant. Nun will es keiner mehr gewesen sein. Alle (ehemaligen) Beteiligten scheinen sich vom Bologna-Prozess zu distanzieren: der Altrektor im besetzen Hörsaal meint, dass dies ganz anderes gedacht gewesen sein als nun gekommen; Uniräte waren schon immer skeptisch; Kolleginnen und Kollegen, die in den Curriculumskommissionen saßen (übrigens mit einem Viertel an Studierenden, was haben die dort gemacht?), sind nun plötzlich skeptisch darüber, was sie da gemacht haben. Ich kann mich noch an eine Info-Veranstaltung bei uns am Institut erinnern, als ich meine KollegInnen, zugegeben etwa provokant, gefragt hatte: ob sie nach diesem Studienplan nun selber nochmals studieren wollten. Das geht nun nicht mehr, das können wir nicht mehr änderen. Beim nächsten Mal vielleicht, waren die Antworten. Ev. kommt dieses nächste Mal rascher als manchen lieb ist. Und Geschwindigkeit war ja das Leitmotto bei der Einführung der neuen Studiengliederung.
wome - Sa, 7. Nov, 13:12